ACOUSENCE pow-amp reference

Stereo-Leistungsverstärker

  • Analoger PWM-Leistungsverstärker
  • Nochmals bessere Komponenten
  • Individuelle Zusatzschirmung der Komponenten
  • Herausragende dynamische Eigenschaften
  • Individuelle Impedanzanpassung für jeden Lautsprecher
  • Vollsymmetrischer Aufbau
  • Ausgeklügelter Ausgangsfilter mit Premium-Komponenten
  • Aufwendige Eingangsstufe und Spannungsversorgung

Oberfläche:

11.990,00 € *

UVP inkl. gesetzl. Mehrwertsteuer

Menge
Class D - aber in verdammt gut. Der ACOUSENCE  pow-amp  nutzt mit  der... mehr

Class D - aber in verdammt gut.

Der ACOUSENCE pow-amp nutzt mit der analogen Pulsweitenmodulation (PWM) ein Arbeitsprinzip, das zuerst in der industriellen Großserienfertigung Einzug fand, da es ermöglicht, besonders leistungsstarke und dabei kompakte Verstärker zu bauen. Beim „reference“ wird ein zusätzlicher Klanggewinn durch erlesene Premium-Komponenten in den Ausgangsfiltern erreicht. Zudem sind die Filter nochmals und zusätzlich zum ohnehin sehr gut schirmenden Gehäuse intern in einzeln schirmenden Gehäusen untergebracht.

Vereinfacht beschrieben wird das in der Form einer modulierten Schwingung anliegende Eingangssignal analog übersetzt in eine Folge von Rechteck-Pulsen mit vom Eingangssignal modulierter Pulsbreite. Diese Pulsfolge wird nun verstärkt und am Ende durch einen analogen Tiefpassfilter wieder in eine modulierte Schwingung zurückverwandelt.

Stellt man dieses Arbeitsprinzip in den kompromisslosen Dienst höchster Übertragungsgüte, lassen sich mit dem Verfahren Ergebnisse erzielen, die mit konventioneller Technik nicht oder nur sehr schwer zu erreichen wären: Es vereint die Schnelligkeit und Feinheit der Röhre mit der Kraft und Verzerrungsarmut von Transistoren.

Der Schlüssel zum Erfolg ist der Ausgangsfilter. Erst im Filter wird das final ausgegebene Signal generiert. Deshalb entscheidet diese Stufe ganz wesentlich den Klang eines solchen Verstärkers. Die Bandbreite fürs Nutzsignal muss genügend groß sein, um alle klanglichen Feinheiten zu übertragen. Gleichzeitig sind unerwünschte Effekte aus dem Prozess vom Nutzsignal fernzuhalten. Beides leistet unser mehrstufiger Filter auf vortreffliche Art und Weise. 

Ein weiterer Vorteil dieses Arbeitsprinzips ist seine hohe energetische Effizienz. Es durchbricht das Paradigma konventioneller Verstärkerdesigns, nach dem gute Geräte groß und schwer sind und viel Hitze produzieren, um die „stromhungrigen“ Lautsprecher zu bedienen. Wir haben selbst nachgemessen: Eine Stunde Musikhören mit dem pow-amp verbrauchte selbst mit leistungshungrigsten 3-Ohm Lautsprechern bei ohrenbetäubender Lautstärke nur 60W/h. Ja, auch wenn Impulsleistungen bis 1000 Watt möglich sind, so ist Musik eben sehr dynamisch und im Mittel wird über die Zeit tatsächlich nur ein Bruchteil davon benötigt. Im Vergleich dazu „verbrennt“ eine 35 Watt Class-A-Endstufe gerne einmal 200W/h nur durch Ruhestrom – gänzlich ohne Musik.

Triple PSU

Eine saubere und stabile Stromversorgung des Gerätes ist selbstredend essentiell. Dazu kommen dann noch regulatorische Anforderungen an Effizienz und EMV. Außerdem darf das Netzteil die empfindliche Audioelektronik in unmittelbarer Nachbarschaft im gleichen Gehäuse nicht stören.

Analogeingang (XLR)

Standardmäßig ist ein per Übertrager symmetrierter Analogeingang vorgesehen. Wegen der hohen Kosten sind Übertrager über die Jahrzehnte zunehmend unattraktiv geworden. Gerade aber in der heutigen Zeit, wo Einstrahlung von Störungen (WLAN, Mobilfunk etc.) ein ernstzunehmendes Problem darstellen, bieten Übertrager jedoch große Vorteile in der Anschluss- und Verbindungstechnik.

Vollsymmetrische analoge Signalverarbeitung

Nach der Eingangsstufe bleibt das Audiosignal durchgehend symmetrisch bis zu den Leistungsverstärkern. Diese geben das Signal wieder symmetrisch aus, und danach sind Ausgangsfilter und die Lautsprecherausgänge auch wieder symmetrisch ausgeführt. Dies ergibt einen höheren Rauschabstand und eine größere Unempfindlichkeit gegenüber Störungen jeglicher Art.

Ausgangsfilter

Erst am Ausgang des Verstärkers entsteht durch einen Filter aus dem PWM-Signal die modulierte Schwingung, wie sie an den Lautsprecher weitergegeben werden muss. Dieser Schritt ist nun ganz entscheidend für das Qualitätsniveau.

Impedanzanpassung

Weil es bekanntermaßen unterschiedliche Impendanzen gibt – in der Regel zwischen 4 und 8 Ohm – kann auf der Rückseite des pow-amp eine Anpassung an die Lautsprecherimpedanz geschaltet werden. Durch diese individuelle Anpassung wird insbesondere das Zeitverhalten des Filters linearisiert.

Ausstattung und technische Daten

  • Nennleistung
    2 Ohm: 1000 Watt
    3 Ohm: 600 Watt
    4 Ohm: 450 Watt
    8 Ohm: 300 Watt
    Leistungsreserve der Stromversorgung bei allen Impedanzen: dauerhaft 1000 Watt
  • 2 analoge XLR-Eingänge, Pegel bis ca. +21 dBu max., Übertrager-symmetrisch, Impedanz 10 kΩ
  • +6 dB schaltbare Eingangsempfindlichkeit
  • 2 analoge Lautsprecherausgänge per vergoldete Mundorf-Schraubklemmen
  • Frequenzgang: 20 Hz – 87 kHz
  • Netzteil: geschirmter Netztrafo + Eingangsfilter + 1000W SNT
  • Eingangsspannung EU-Version: 230 Volt, 50 Hz (stand-by <0,5W)
  •  Abmessungen (BxHxT): 450x139x315 mm (Gehäuse) bzw. mit Füßen 450x146x315 mm 
  • Gewicht: 14 kg
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