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Pro-Ject, weltweit die Nummer eins in Sachen Qualitäts-Plattenspieler, präsentiert auf der High End mit dem Essential ein neues Einstiegsmodell. Trotz seines niedrigen Preises von 210 Euro ist er keineswegs auf Sparsamkeit gebürstet, sondern bietet sogar ein technisches Schmankerl: Beim Essential entstaubt der tschechisch-österreichische Hersteller das nur noch sehr selten verwendete Prinzip des Tonarms mit Einpunktlagerung. Eine senkrecht stehende Edelstahl-Nadel ragt beim neuen Pro-Ject Arm 8.6up von unten in die Tonarmlagerglocke hinein und wird im hier angebrachten Lagerspiegel nur durch das Gewicht des Armes fixiert. So kann sich der Arm in alle Richtungen mit extrem wenig Reibung bewegen, ein großer Vorteil dieser Bauweise, der ein großes Plus bei der Klangqualität bedeutet. Um die Drehbewegung des Tonarms mechanisch zu stabilisieren, kommt ein exzentrisches Gegengewicht zum Einsatz, welches den Schwerpunkt des Tonarms zur Plattentellerebene hin abgesenkt. Durch das Absenken werden zudem günstige Hebelkräfte beim Abspielen welliger Platten gewährleistet.
Bei Gerätebasis und Plattenteller vertraut Pro-Ject auf Bewährtes: Beide sind aus verdichteten Holzfasern gefertigt einem besonders resonanzarmen Material, das sich zudem noch einfach und präzise bearbeiten lässt. Ein laufruhiger Synchronmotor treibt den Plattenteller über einen Riemen außen an. Die Stromversorgung lagerte der Hersteller in ein Steckernetzteil aus, um den Plattenspieler vor dessen mechanischen Vibrationen und elektromagnetischen Einstrahlungen zu schützen. Den Pro-Ject Essential gibt´s mit schwarzem weißem und rotem Gehäuse. Mit im Preis von 210 Euro inbegriffen ist der fertig justierte Tonabnehmer OMB 3E von Ortofon. Die Premium-Version des Essential mit dem Ortofon 2M Blue kostet 320 Euro.
Für Plattenfans mit Computer-Affinität bietet Pro-Ject den Essential/Phono USB an, der einen kompletten Phono-Vorverstärker für MM-Tonabnehmer inklusive USB-Schnittstelle für den PC mitbringt und 75 Euro Aufpreis zu den Basismodellen kostet. Damit wird das Mitschneiden von LPs mittels eines Computers zum Kinderspiel.
Lange haben die Fans der SPU-Serie von Ortofon warten müssen, aber jetzt hat der legendäre Tonabnehmer-Hersteller auch das begehrte SPU Classic A (750 Euro) wieder aufgelegt. Und das Schöne daran: Die Dänen bauten nicht einfach eine neue, irgendwie ähnliche Version des „Ur-SPU“ in der kurzen Tondose, sondern ließen es absolut originalgetreu wieder auferstehen. Sogar das Bakelit-Gehäuse mit dem auf der Oberseite angebrachten geschwungenen Ortofon-Schriftzug entspricht hundertprozentig dem Original, ebenso wie der Abtast-Diamant mit rundem Schliff. Für die Fans hat die Jagd nach gut erhaltenen gebrauchten SPU Classic A nun ein Ende.
Der zweite neue Tonabnehmer der Dänen gehört zur brandaktuellen Cadenza-Serie, spannt aber trotzdem den Bogen hin zur Tradition: Mit dem MC Cadenza Mono (950 Euro) ist endlich ein Mono-Tonabnehmer modernster Bauweise mit Halbzoll-Befestigung verfügbar, dessen klangliche Qualität denen der legendären MPU-Tondosen von Ortofon ebenbürtig ist.
Sollten Sie noch nie etwas von dem englischen Lautsprecher-Hersteller ATC gehört haben, sind sie aller Wahrscheinlichkeit kein regelmäßiger Besucher von Aufnahme-Studios. Denn dort sind ATC-Produkte praktisch an jeder Ecke zu finden, weltweit in sehr renommierten Studios wie zum Beispiel Abbey Road in London oder Sony Music in New York vertrauen auf die Fähigkeiten der britischen Schallwandler.
Und das nicht von Ungefähr: Bill Woodman, heute immer noch Eigentümer, gründete ATC 1974 und machte immer wieder mit für die Lautsprechertechnik bahnbrechenden Neuentwicklungen auf sich aufmerksam. Berühmt ist er zum Beispiel für die Mitteltonkalotte von 1976 mit ihrer 75-Millimeter-Membran, die bis heute immer wieder verfeinert wurde und unübertroffen linear und verzerrungsarm spielt. Auch auf die Super Linear-Technik, die mit Hilfe eines speziellen, magnetisch gut, aber elektrisch sehr schlecht leitenden Materials bei Tieftönern die Verzerrungen erheblich verringert, ist ATC zu Recht stolz.
Ihre Entwicklungen gehen die Briten mit eigenen Stil an: Sie sind davon überzeugt, dass ein Lautsprecher, soll er wirklich hochwertig sein, einige technische Kriterien einhalten muss, die über solche Begriffe wie „Musikalität“, „Schnelligkeit“ oder „rhythmische Spielweise“ weit hinausgehen. Sie müssen vielmehr verzerrungsarm sein, einen linearen Frequenzgang und eine gleichförmige Abstrahlcharakteristik im Mittel- und Hochtonbereich verfügen sowie außergewöhnliche Dynamik-Fähigkeiten aufweisen. Der optimale Weg, um das alles zu erreichen, ist nach Meinung der Engländer die Aktivtechnik. Diese wird deshalb auch in allen Baureihen mit Ausnahme der Entry-Serie eingesetzt. Die Verstärker-Elektronik dafür ist komplett selbst entwickelt und jeweils genau auf die Eigenschaften des jeweilig anzutreibenden Chassis maßgeschneidert. Digitaltechnik bleibt dabei außen vor, sogar die Phasen-Anpassung zwischen den einzelnen Wegen geschieht auf analogem Wege, mit Hilfe von Allpass-Filtern. Der Vertrieb von ATC in Deutschland, ATR-Audio Trade aus Mülheim, nutzt die Gelegenheit der High End, um die neueste Schöpfung von ATC, die EL 150 A SL Tower, einen großen, mit verrundeten Seiten versehenen – und vollaktiven – Standlautsprecher, zu präsentieren und vorzuführen.
Die Riga, ein neuer Lautsprecheraus der Artis-Serie der französischen Lautsprecher-Legende Cabasse, ist ein sehr kompakt gehaltener Lautsprecher, in deren kugelförmiges Gehäuse ein neu entwickeltes 17-Zentimeter-Koaxialchassis montiert ist. Mit der Riga zeigt Cabasse ein weiteres Mal, wie gut sich hervorragender Klang mit elegantem, ästhetischem Design vereinen lässt. Um die eigenen hohen Qualitätsansprüche erfüllen zu können, waren zur nochmaligen Verbesserung des bekannten BC-17-Koaxialchassis drei Jahre intensiver Entwicklungsarbeit nötig. Seine zentrale Kalotten-Membran für den oberen Mittel- und den Hochtonbereich ist von einer ringförmigen Schwingeinheit umgeben, die für die Bässe und unteren Mitten zuständigen ist. Mit ihrer über den gesamten Übertragungsbereich gleichbleibenden Kontrolle über das Rundstrahlverhalten und ihrem für Cabasse so typischen transparenten Klangbild, ihrem Wirkungsgrad und ihrer hohen Belastbarkeit vereint die Riga sämtliche Vorzüge des berühmten und vielfach bewährten SCS (Spatially Coherent System) -Prinzips.
Preis: Standversion Grand Riga €3500,- pro Stück
Sockelversion Riga und Wandmontage-Version Riga Murale €2500,- pro Stück
Lange war er angekündigt, endlich ist er da: Der Blu-Ray-Player BLX 200 von Anthem, der kanadischen Schmiede edlem Heimkino-Equipments. Er passt sich nicht nur durch seine massive, gebürstete Aluminium-Frontplatte perfekt ins Design der Anthem-Prozessoren und -Verstärker ein, sondern fügt sich auch durch seine hervorragende Bild- und Tonqualität nahtlos ins Anthem-Portfolio ein. Darüber hinaus glänzt er, anders als viele seiner Mitbewerber, mit sehr flotten Lade- und Zugriffszeiten.
Gerade rechtzeitig zur High End kommt auch die neue Projektor-Generation von Anthem. Sowohl der LTX 500v als auch der kleinere LTX 300v sorgen mit ihrer Clear Motion Drive genannten Technik für eine Bildwiederholfrequenz von 120 Hertz. Dazu errechnet der interne Videoprozessor zu den vorhandenen Videobildern noch jeweils passende Zwischenbilder und verhindert damit wirkungsvoll die häufig auftretende leicht ruckelnde Wiedergabe. Der LTX 500v bietet außerdem eine volle Kalibrierfähigkeit der Primär- und Sekundärfarben sowie eine ISF-Zertifizierung.